Faserzementmörtel-Ummantelung
Faserzementmörtel-Ummantelungen hat Salzgitter Mannesmann Line Pipe als erstes Unternehmen vor etwa 30 Jahren auf MAPEC®-beschichtete Stahlleitungsrohre aufgebracht. Sie dienen in allen Fällen dem mechanischen Schutz von kunststoffumhüllten Stahlrohren und stellen somit sicher, dass die als Korrossionsschutz fungierende MAPEC®-Umhüllung nicht beschädigt wird.Ein wesentlicher Vorteil von FZM-Ummantelungen ist vor allem der mechanische Schutz bei Verlegung in steinigen und felsigen Böden. Die Produktvariante FZM-N wird vornehmlich bei der Verlegung im offenen Graben eingesetzt, wo auf die kostenintensive Sandeinbettung verzichtet und der ursprüngliche Bodenaushub wieder verwendet werden kann. Damit werden aufwendige Deponieentsorgungen überflüssig und durch das Einsparen von Sand und der überflüssigen Verarbeitung des Sandes an der Baustelle können hohe Kosten gespart werden.
Bei der Produktlösung FZM-S mit zusätzlich aufgebrachtem T-Profil auf der PE- oder PP-Grundschicht und ergänzendem „rough coating“, können auch grabenlose Verlegungen (z.B. Einspülverfahren) angewendet werden, da durch das Produkt-Design höchste Scherbelastungen gewährleistet werden.
Für Steckmuffenrohre, die als mechanischen Schutz eine FZM-Ummantelung erhalten, steht eine alternative Endenausführung (FZM bis zum Rohrende) zur Verfügung. Hierdurch wird die Verlegung der Rohre bei der durchzuführenden Nachummantelung entscheidend vereinfacht.